Nur für Heute
Tagesmeditation vom 11. März als Audiodatei:
Manchmal brauchen wir etwas Greifbares, um besser zu verstehen, was passiert, wenn wir an Groll festhalten. Wir sind uns vielleicht nicht bewusst, wie zerstörerisch Groll tatsächlich ist. Wir denken, "Na und, ich habe doch wohl ein Recht, wütend zu sein", oder "Kann schon sein, dass ich hier und da etwas Groll hege, aber das schadet doch keinem."
Um die Wirkung von Groll in unserem Leben klarer zu sehen, können wir uns vorstellen, wir würden für jeden Groll einen Stein tragen. Ein kleiner Groll, wie z. B. Ärger über jemanden, der schlecht Auto fährt, könnte durch einen Kieselstein dargestellt werden. Groll, den wir gegenüber einer ganzen Gruppe von Menschen hegen, könnte durch einen ungeheuren Felsbrocken dargestellt werden. Wenn wir für jeden Groll tatsächlich Steine tragen müssten, würden wir von dieser Last bestimmt ermüden. In der Tat wäre unser Bemühen, sie abzuladen, umso aufrichtiger, je hinderlicher unsere Last wäre.
Die Last unseres Grolls behindert unsere spirituelle Entwicklung. Wenn wir wirklich frei sein wollen, werden wir danach streben, uns selbst von möglichst viel überschüssigem Gewicht zu befreien. Sobald uns leichter wird, werden wir feststellen, dass es uns auch zunehmend leichter fällt, unseren Mitmenschen ihre Fehler zu vergeben und uns selber unsere eigenen Fehler zu verzeihen. Wir werden unser Seelen durch gute Gedanken, freundliche Worte und Dienst an anderen nähren.
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Text des ‘Nur für heute’
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